Linzer Mariendom:
Sonnleitner unterstützt den Erhalt des Wahrzeichens

Ein Gebäude mit Geschichte und Zukunft

Mitten im Herzen von Linz ragt ein Bauwerk empor, das nicht nur architektonisch beeindruckt, sondern auch tief in der Geschichte und Identität Oberösterreichs verwurzelt ist. Als größte Kirche Österreichs prägt der Linzer Mariendom das Stadtbild und steht zugleich für Gemeinschaft, Engagement und gelebte Tradition.

Für die Erhaltung dieses Denkmals wurde 2018 die Initiative „Pro Mariendom“ unter der Schirmherrschaft von Bischof Manfred Scheuer, Landeshauptmann a.D. Josef Pühringer,  Landeshauptmann Thomas Stelzer und dem damaligen Linzer Bürgermeister Klaus Luger, ins Leben gerufen. Anfang 2025 wurde ein weiterer bedeutender Schritt in der Geschichte des Linzer Mariendoms gesetzt. Die Initiative Pro Mariendom und der historische Dombauverein (gegründet 1855) haben sich unter dem Vereinsnamen "Pro Mariendom – OÖ Dombauverein" zusammengetan und arbeiten seither gemeinsam an der Erhaltung des Wahrzeichens. Mit verschiedenen Aktionen, Veranstaltungen und Themenschwerpunkten soll der Mariendom als Wahrzeichen von Stadt und Land im Bewusstsein der Menschen verankert und die Kosten für die Instandhaltung gedeckt werden.

Von Linz für Linz

Als Linzer Familienunternehmen ist es auch für Sonnleitner ein großes Anliegen, den Verein und den Erhalt des Mariendoms zu unterstützen. Deshalb freuen wir uns, die Instandhaltung des Doms zu unterstützen, indem wir die Restaurierungskosten für eines der kunstvollen Glasfenster übernehmen.

Historische Kunstwerke in neuem Glanz

Die kunstvollen und beeindruckenden Gemäldefenster im Linzer Mariendom prägen seinen Charakter und Erscheinungsbild. Bis 2030 muss ein Großteil der mehr als 100 Fenster umfangreich restauriert werden, da sie in über 150 Jahren der Industrialisierung nicht nur der Witterung, sondern beispielsweise auch Granatsplittern aus dem Zweiten Weltkrieg ausgesetzt waren. Im Zuge eines 10-Jahres-Programms werden 29 reparaturbedürftige Fenster bis 2030 restauriert. Das ist sowohl arbeits- als auch kostenintensiv, weshalb jährlich maximal drei Gemäldefenster restauriert werden können.

Die Wiederherstellung der ursprünglichen Schönheit der Fenster passiert in Zusammenarbeit mit der Glasmalerei des Stifts Schlierbach und unter fachlicher Begleitung des Bundesdenkmalamtes.

Einblicke in die Restaurierung

Der Dom im Laufe der Zeit

Der Grundstein für den Mariendom, der eigentlich Mariä-Empfängnis-Dom heißt, wurde am 1. Mai 1862 gelegt. Im Jahr 1869 fand mit Anton Bruckners berühmter und speziell für diesen Anlass komponierter Messe in e-Moll die Einweihung der Votivkapelle, des ersten Bauabschnitts, statt. Erst nach der Fertigstellung des Presbyteriums und des Turms an der Nordseite wurden ab 1902 das Langhaus und das Querschiff errichtet. Im Jahr 1902 fand außerdem die feierliche Glockenweihe statt und die sieben Glocken wurden in den Turm des Mariendoms transportiert. Über 60 Jahre nach der Grundsteinlegung, nämlich 1924, fand schließlich die Domweihe statt. Seitdem werden bis heute immer wieder Bauarbeiten und Renovierungen am Dom durchgeführt. Die Mitarbeiter der Dombauhütte bemühen sich ganzjährig, dem zeitbedingten Zerfall des Gebäudes durch Erneuerungs- und Ausbesserungsarbeiten entgegenzuwirken.

Interessante Fakten zum Mariendom

Lange Zeit war nicht sicher, ob man sich beim Bau des Südturms an die kaiserliche Verordnung aus dem 19. Jahrhundert gehalten hatte. In ihr hieß es, dass kein Gebäude höher sein durfte als der Südturm des Stephansdoms in Wien. Nach einer digitalen Neuvermessung kam 2018 die Gewissheit. Mit ca. 134,7 Metern Höhe ist der Mariendom die zweithöchste Kirche Österreichs. Flächenmäßig ist sie jedoch die größte Kirche Österreichs.

Aufgrund der Stadtplanung und des damaligen Platzmangels war eine klassische Ausrichtung des Chors nach Osten nicht möglich. Deshalb ist der Mariendom heute der einzige Dom in Österreich, der nach Süden ausgerichtet ist. Ein glücklicher Nebeneffekt davon ist, dass dadurch mehr Sonnenlicht durch die künstlerischen Glasfenster fallen kann.

Über die Jahre begleiteten sieben Dombaumeister den Mariendom in seiner Entwicklung. Der jüngste, Michael Hager, betreut die Instandhaltung seit 2023.

Der Mariendom besitzt sieben Glocken mit einem Gesamtgewicht von etwa 17.770 kg. Die sogenannte Immaculata mit einem Durchmesser von 2,38 Metern ist die größte von ihnen und wiegt über acht Tonnen.

Ein Teil der Stadt

Mit der Unterstützung von Pro Mariendom – OÖ Dombauverein freuen wir uns einen Beitrag zu leisten, damit eines der wichtigsten Linzer Wahrzeichen auch für kommende Generationen erhalten bleibt. Der Verein kann durch Mitgliedschaften und Spenden unterstützt werden. Als Dankeschön gibt es für die Mitglieder Einladungen zu Domführungen, vergünstigte Konzertkarten und mehr. Alle Informationen zum Verein und die Möglichkeit zur Unterstützung finden Sie unter https://www.promariendom.at/.

© Titelbild: Sylvia Aufreiter
© Bildmaterial: Mariendom / Franz Wurm

veröffentlicht am 21.05.2026

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